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Rock/Pop

In Extremo: Sterneneisen Tour 2011


Wasserschloss Klaffenbach, Chemnitz, Do, 09.08., 18:30 Uhr

Wertung

So war’s

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In Extremo waren eine der ersten Bands, die Metal mit mittelalterlichen Instrumenten verband. Mittlerweile ist zwar von beidem wenig übrig, dafür liefern die sieben Vaganten schnörkellose, leidenschaftliche Rockmusik, arbeiten mit Unheilig zusammen und covern auch mal Die Fantastischen Vier. Vor...
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Informationen des Veranstalters

Im Laufe von nunmehr 16 Jahren sind In Extremo selbst ein Fixstern am Rock´n´Roll-Himmel geworden, Grund genug für die Mitglieder ihren eigenen kleinen Planeten zu besingen: "Dieser Stern hat sieben Zacken / sieben Funken / sieben Macken" heißt es etwa im Titelsong. "Später sind wir auf das Heptagramm aus der griechischen Mythologie gestoßen, den siebenzackigen Stern. Es steht für Liebe, Weisheit und Zusammenhalt", charakterisiert Py das Symbol, welches auch das Cover des Albums ziert. "Auf Tour bin ich jeden Tag dankbar, dass ich diesen Job machen darf", freut sich Gitarrist Basti Lange. Romantik und Härte reisen mit den sieben talentierten Männern, deshalb passt auch der Albumtitel "Sterneneisen" perfekt auf In Extremo.

Sänger Micha Rhein bringt es auf den Punkt: "Es gibt doch nichts Schöneres als in einer warmen Sommernacht mit einem eiskalten Drink in der Hand hinauf in den Sternenhimmel zu blicken. "Während wir früher bis zur letzten Sekunde am Albumtitel geknobelt hatten, bekamen wir diesmal die Idee schon am Anfang der Aufnahmen", berichtet Kay Lutter, Bassist der Berliner, "das Wort "Sterneneisen" hat Kraft, es ist heiß und schlägt ein." "Nicht vergessen sollte man eine andere Ebene", fügt Dr. Pymonte verschmitzt hinzu, seines Zeichens Dudelsackbläser und Harfenist von In Extremo, "wir sind eine Band, die gerne feiert. Im Laufe unserer Parties hat schon so mancher Sterne gesehen."

Vor allem das neue "Viva la Vida" legt Zeugnis ab von durchzechten Nächten unterm Säufermond, gefolgt von Morgen, in denen den sternhagelvollen Trinkern das Sonnenlicht in die Augen stach. Der kometenhafte Aufstieg der Himmelsstürmer begann Mitte der 90er. Anfangs bestanden In Extremo aus zwei Teilen. Zum einen gab es die Mittelalter-Fraktion, befeuert von akustischen Instrumenten; zum anderen eine elektrisch verstärkte Rock-Fraktion. Angestachelt von lungengetriebenen Sackpfeifen bespielte der akustische Teil der Band vor allem die Mittelaltermärkte der Republik und veröffentlichte 1997 ihren Erstling "Gold". Mit "Hameln" und dem Live-Album "Die Verrückten sind in der Stadt" (beide 1998) legten die Freunde der Alten Musik nach.
 
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